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:: Mi., 27. April 2011
Scheichtum Al Wappla - lange nichts gehört, meinen Sie, die
Situation wird besser? Träumt ruhig weiter, Leute. Zum Beispiel
heute bei der Filiale Taborstraße einer österreichischen
Supermarkt-Kette, die gern mit ihrem Österreich-Bonus wirbt. An
zwei Kassen lange Schlangen, die bis zum Süßwarenangebot
reichen. Oberhalb der Kasse ein Schild "Wir öffnen gern eine
weitere Kassa, wenn Sie der 5. Kunde sind." Ich will gar nicht
zählen, der wievielte ich bin & wieviele insgesamt da stehen.
Mein Ruf nach einer weiteren Kassa wird ignoriert - von der Kassiererin
in der Nähe, aber noch mehr von zwei weiteren Mitarbeiterinnen
direkt hinter mir, die Regale einräumen. Na gut, man denkt also an
Entspannendes und versucht das mit der Geduld ... obwohl man
knapp dran ist.
Was dann passiert, könnte lustig sein: Als der Kunde vor mir an
der Reihe ist und seinen Korb abstellt, um nach Rucksack &
Geldtasche zu greifen, wird er von der Kassiererin angemotzt: "Den Korb
dürfen Sie nicht hier abstellen." Er erklärt, dass er ja die
Hände frei braucht, um Ware zu schnappen & Geld zu geben ...
Ich werfe ein, man solle nicht Kunden anmotzen, wenn man selbst nicht
mal reagiere auf die Rufe nach einer weiteren Kassa ....
Was glauben Sie passiert? Und was sagt der Filialleiter auf den Hinweis dieses Umstands?
:: Di., 19. April 2011
Manchmal steigt auf Seiten von Autorinnen Verwunderung auf: Zum Beispiel
dann, wenn man der Hauptbücherei der eigenen Stadt eine
Krimilesung anbietet, zur Antwort bekommt, man mache nur fremdsprachige
Literatur - und dann im Programm sieht, es gibt Krimifestivals und der
gleichen. Und dann kommt als Krönung auf einen Kommentar zu dieser
Version im Twitter, Leute (Leser) für dumm zu verkaufen, eine Beschwerde
über das Wort 'schwafeln' in eben besagtem Tweet. Was hier lief,
ist wohl ein Kommunikationsdesaster. Wundert es wirklich, dass die
Lesungen schlecht besucht sind...?
:: Sa., 16. April 2011
Wer Narzissen - die
ja in »"Schwarztee" eine entscheidende Rolle spielen - in Wien erleben
will, kann dies aktuell im Botanischen Garten tun - täglich von 10
bis 18 Uhr. Nicht nur die Blütenpracht, sondern auch der Duft sind
überwältigend. Im Ausseerland blühen sie natürlich
etwas später aufgrund des kühleren Klimas. Das dortige
Narzissenfest kommt übrigens auch in meinem Kriminalroman »"Schwarztee" vor.
:: Sa., 9. April 2011
Update: Das Twittagessen ist diesmal wetterbedingt ABGESAGT. Mal was Anderes: Am nächsten Samstag, 16. April, ab 14.30h, lade
ich zum ersten "Twitt'nick" (alias Twittagessen) in den Augarten.
Treffpunkt: Wiese vor der Bunkerei. Bei Schlechtwetter eventuelle
Verlegung ins Lokal Ambrosi.
Und ansonsten ist jetzt Berenikes 3. Mordfall
dran mit Bearbeiten der Erstfassung. Das Foto rechts zeigt den Altausseer See im Winter - dort wird die Handlung beginnen ...
Passend dazu, habe ich gerade bei
Laini Taylor etwas sehr Interessantes gelesen: "A dollhouse metaphor
for writing". Sie philosophiert darüber, wie man beim Schreiben
wieder Leidenschaft für den eigenen Text entwickelt - unter
anderem, indem man Dinge umgruppiert und verändert. Das tue ich
mit meiner Erstfassung zwar nicht ausdrücklich, jedoch ist mir ein
sehr starker neuer Aspekt ein- oder aufgefallen, den ich nun anders
heraus arbeiten möchte.
Es ist ein Aspekt, der mit dem Überthema dieses
Kriminalromans zu tun hat - oder mit Kriminalromanen an sich. Mit
Gewalt und wie man damit umgeht: als Opfer (das vor allem), aber auch
als Zeuge, Beobachtende beziehungsweise als Mensch der
näheren Umgebung des Opfers. Bemerkt man, was passiert? Ist es
möglich, etwas wie sexualisierte Gewalt wirklich nicht
wahrzunehmen, wenn sie Freunde, Kinder oder Verwandte betrifft? Was hat
es mit dem Wegsehen auf sich? Wie schreitet man ein? Was tut man genau?
Wie lebt man weiter?
Das wird mich nun die nächste Zeit begleiten, während ich das Manuskript von Anfang an durchgehe.
Bei Sommerwetter vorhin in der Lieblingsbuchhandlung: "Frau Bürkl,
gut dass Sie kommen, Sie sind schon dreimal runter gefallen."
Äh, wie bitte?
Des Rätsels Lösung: Das Literaturbuffet präsentiert im
Rahmen des Atelierrundgangs AutorInnen-Fotos von Wlad(imir) Fried. Und
diese wurden grade montiert ... oder wie das im Galeristendeutsch
heißen mag. Wer
also am Samstag noch nichts vor hat, könnte mich - mit etwas
Glück - als Teetante zu Gesicht bekommen ...
Durch
Kollegen im Montsegur-Autorenforum fiel mir folgender Bericht über
ein Verlagspraktikum in die Hände - er gibt auch angehenden
Autorinnen und Autoren einen interessanten Einblick. »http://www.kritische-ausgabe.de
Wie
man sieht, blogge ich hier mehr - das liegt auch an der schnelleren
Bedienung, da ich das Dokument einmal mit Inhalt befülle und
hochlade, statt mühsam jedes Bild einzeln mit langer Wartezeit bei
Wordpress ...
:: Mo., 4. April 2011
Votet doch bitte für mich:
Als beste Wiener Autorin: »Lovelybooks
Als beste Autorin 2011: »Lovelybooks
Als Krimiqueen: »Lovelybooks
Ihr könnt mir dort »Buchfragen stellen - also Fragen zu meinen Büchern.
::
So., 3. April 2011
Habe ich eigentlich je erzählt, dass die Fotos zu meinen
Teekrimis "Schwarztee" und "Ausgetanzt" sozusagen auf meinem Mist
gewachsen sind, also von mir kamen?
Die blaue Tasse mit den
Kräutern von Berenikes 1. Mordfall ("Schwarztee") stammt noch
aus der Fotosession für diese Webseite. Ich hatte gleich,
nachdem der Gmeiner Verlag mir zugesagt hatte, Teefotos angeboten.
Bei Berenikes 2. Mordfall wurde
ich vom Verlag wieder wegen Fotos gefragt, und ich habe diesmal selbst
zur Kamera gegriffen. Es sollte einerseits auf das Thema Tee bezug
genommen werden - andererseits natürlich auf das Thema Tanzen.
Die Überlegungen waren gar nicht so einfach und dauerten eine
Weile. Selbst eine Tänzerinnenfigur kaufen und sie dann
zertrümmern, um auf den Mord hinzuweisen? Nicht nur teuer,
sondern auch schwierig aufzutreiben. Schließlich hatte ich
die Chance, eine Spieluhr mit Tänzerinnenmotiv in einem
Puppengeschäft zu finden & vor Ort zu fotografieren.
Dazu packte ich neben der Teetasse und einer Thermoskanne Tee auch ein
schwarzes Tuch für den Untergrund ein ...
So sahen einige der Fotos aus:
Und letztlich kam dieses Cover dabei heraus:
Im Verlag hatte man noch eine
zweite Variante erstellt, die nicht auf meinen Fotos beruhte und in
blassem Beige gehalten war und tatsächlich eine
Porzellantänzerin darstellte. Eine kurze Diskussion entfachte
noch das knallige Rosa. Doch bereits in Leipzig 2010 habe ich von Herrn
Gmeiner gehört, dass man genau diese Farbe beibehalten wolle
... und wie ich finde, zurecht.
:: 1. April 2011
Kein Aprilscherz, sondern alles neu: Hier ist in Zukunft mein Blog zu
finden, unabhängig von Gratis-Services, dafür auf der
Festplatte
gut gespeichert. :-)