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::Mi., 31. August 2011 

Jetzt also der Bezirk Braunau. Verdacht auf sexuelle Gewalt durch den Vater gegen seine zwei erwachsenen, geistig behinderten Töchter.
Und wie lautet die Reaktion? "Furchtbar", aber "keiner hat was geahnt". Das sagen unisono NachbarInnen wie VertreterInnen diverser Behörden, ob Polizei oder Sachwalterschaften. (Ein Beispiel » hier.)
Ein Schutzreflex? Um jede Verantwortung abzubeuteln?
Wann werden endlich BehördenvertreterInnen soweit geschult, dass - wie Kriminalpsychologe Thomas Müller predigt - Täter nicht auffällig sind, dass sie keine rotleuchtenden Augen oder einen teuflischen Pferdefuß mit sich führen, der jeden schon vorab auf seine bösen Taten hinweist? Sie sehen immer aus wie Du und Ich.Sie wohnen in Deiner Nachbarwohnung, arbeiten mit Dir, fahren mit Dir Straßenbahn.

:: Fr., 26. August 2011 

Brauchen Bücher wirklich mehr Skandale? Hauptsache, Streit, meint Rainer Moritz im Börsenblatt. Nein, ich nenne keine Namen, die mit diesem Umstand Verkaufszahlen machen. Aber Überlegungen stellt man schon an, was so ein Autor alles für den Erfolg zu tun bereit sein müsste:
Nackt mit einer Handgranate über den Stephansplatz laufen? (Sex & Crime - natürlich für Krimiautoren.)
Mit der Ermordung sämtlicher Schuhverkäuferinnen der Kärntner Straßen drohen? (Setting für die Chick-Lit-Schreiberin)
Empfiehlt sich für den hochgeistigen Poeten eventuell das Anzünden von Buchhandelsabteilungen,die nicht dem hehren Ideal der Poesie entsprechen ... ?
Und was ist mit der Autorin historischer Romane, sollte sie ein bedeutendes Bauwerk, möglichst alt und unersetzlich, in die Luft sprengen?

Vorsicht: Ausdrücklich NICHT zur Nachahmung empfohlen und daher OHNE JEDE GEWÄ(E)HR auf Erfolg.

Vielleicht könnte man sich ja einfach drauf einigen, die Bücher einfach nur zu lesen - und den Inhalt zu genießen? (Oder auch nicht. Aber das ist ja wieder ein ganz anderes Thema.)

Den ganzen Börsenblatt-Artikel gibt es » hier zu lesen.

 :: Mi., 24. August 2011 

Ein Hoch auf die AutorInnen-Netzwerke. Es redet sich so anders mit Kolleginnen ... über Cover-Entwürfe und warum man sie mag oder doch nicht und warum sie dennoch gut sein könnten ... was Erfolge ausmacht ... und wie das mit der Inspiration ist und mit der Recherche und mit Textkritiken von KollegInnen ... und so weiter.


Und noch ein Hoch auf die Musen-Katze! Hier: Debbie,  zur Abwechslung nicht auf meinem Schreibtisch zwischen Tastatur und Armen zu finden, sondern neben einem meiner allerersten Krimi-Lesestoffe aus dem Jahre Schnee. ;-)

Und noch etwas:
Stimmen Sie doch bitte jetzt für meinen nächsten  Roman "Die Spionin von Wien" als beste Neuerscheinung im September. --> » Hier geht es zur Wahl

:: Mo., 22. August 2011 

Zwischen allen Dingen sein, ist für AutorInnen irgendwie schwierig. So geht es mir grad. Die einen Manuskripte sind abgegeben, man wartet auf das Erscheinen des nächsten Buches. Sehr, sehr seltsam, wobei man natürlich einfach auch den Sommer genießen könnte. Aber eine Autorin, die nicht schreibt? Ich weiß nicht ...




 :: Mo., 15. August 2011 

Ausseer TrachtenWas im Ausseer Land schon häufiger stattfand, gab es jetzt auch anderswo im Salzkammergut, nämlich beim Wolfgangsee: den Dirndlflugtag.

Gewonnen hat ein Mann - ein Wiener. Wenn das nichts aussagt über die Beziehungen zwischen der "Kaiserstadt" und der Salz-Kammer?!

(Diese kennt auch Berenike, die Heldin meiner bisher zwei » Salzkammergut-Kriminalromane.)

Mehr davon hier: » Vienna Online.

Und dass Lesen im Urlaub entspannt, wissen die Wiener Büchereien. Bericht: » Wienweb. 




 :: Mo., 8. August 2011 

Und schon ist es August ...
 ... und plötzlich ward das Twitter-Account ohne Vorankündigung zwangsumgestellt. Auf New Twitter. Danke, oberster Sowjet, für diese Entfaltung der Zentralmacht!
Davor schon: "Das neue Xing."
Eines unübersichtlicher und unpraktischer als das Andere.
Ich habe den Verdacht - dahinter liegt der Wunsch, die AutorInnen zurück zum Schreiben zu bringen. 
Also: Sorry, Social Media, wenn wir uns nicht mehr so viel sehen - wenn die Lage so ist, blogge ich lieber in meinem eigenen Webspace. Da weiß ich, woran ich bin.


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