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 :: Di., 14. Juni 2011 

Was macht die Autorin wenn sie nicht schreibt? Sie prokrastiniert endlich ohne schlechtes Gewissen. ;-)
Der historische Krimi "Die Spionin von Wien" ist abgeschlossen + kann » vorbestellt werden. 
Das aktuelle Manuskript, mein 3. Kriminalroman rund um Teelady Berenike, ist bei der Testleserin und soll im Februar 2012 das Licht der schönen Buchwelt erblicken. Bis ich die Rückmeldungen bekomme, kann ich also beruhigt eine Auszeit nehmen - den Schreibtisch endlich mal wieder aufräumen - ein Strickprojekt weiterverfolgen - und 1000 andere Dinge, die so oft liegen bleiben. Oder sie spaziert durch den sommerlichen Prater. Geht ohne schlechtes Gewissen schwimmen. Und liest ... natürlich!
Auch schön!

 :: Sa., 11. Juni 2011 - Von der Magie

In diesem Herbst feiere ich 10 Jahres-Jubiläum als freie Autorin.
2001 war ich auch erstmals bei den Strobler Literaturtagen zu Gast - damals zum Thema Kriminalroman. Der Aufenthalt am Wolfgangsee ist mir als magisch in Erinnerung geblieben. Denn erstmals geschah für einige etwas, was bis dahin eher am Rande möglich war: Sich auszutauschen, gemeinsam oder einsam kreative Ideen auszuleben, das eigene Schreiben wichtig und ernst zu nehmen. Und: sich selbst als Autorin zu bezeichnen. Ein kleines Wort für einen selbst - ein großes  für die Literaturwelt. (Oder so.)

 :: So., 5. Juni 2011

Auch schon eine Killergurke gesichtet? 

Die letzten Wochen boten wieder reichlich Anschauungsmaterial für "So bastle ich mir eine Paranoia".

Zuerst wird eine Durchfallkrankheit mit Namen Ehec/Hus zur Epidemie ausgerufen.

Bei aller Vorsicht: Lt. Robert Koch Institut wurden seit Anfang Mai 520 Fälle übermittelt, darunter 11 Todesfälle (Stand 2. Juni 2011). ( In einem Land von der Größe/Einwohnerzahl Deutschlands!)
 
Als nächster Schritt wird eine Warnmeldung rausgegeben, dass spanische Gurken schuld seien und den Erreger trügen.

Die Medien berichten (no na). Dass es sich um nur 3 Gurken handelt - und dass der falsche Erreger auf ihnen schlummerte - wen kümmert das Tage später. Dass die Meldung nicht überprüft wurde, wie es die journalistischen Grundsätze erfordern - das wird vernachlässigt.

Die Paranoia geht weiter ihren Gang. Die Menschen kaufen kaum Gemüse, egal ob Killergurken oder Mörder-Paradeiser. Endlich wieder Schnitzel & Co.! Endlich Grillfleisch ohne Schuldgefühl und ohne öde Beilage.

Und die Paranoia wird von den Medien ausgeschlachtet: Die dummen KonsumentInnen sind nun schuld, sowieso generell, aber vor allem an den wirtschaftlichen Folgen des Dramas. Millionen Grünzeug für die Säue. Was für HysterikerInnen! Nur wegen der paar paranoiden Medienberichte! Die Umsätze sämtlicher GemüsebäuerInnen sinken, ob in- oder ausländisch, ob bio oder konventionell, ob Gurke oder keine.

Ob es wohl klüger ist, Medienberichte zu ignorieren und nach eigenen Recherchen zu handeln?

Artikel dazu: Stan Oliver Schoch - http://www.sos-wp.com

:: Do., 2. Juni 2011

Juni? Juni! Fast die Hälfte dieses Jahres erreicht. Aber ist nicht in Wahrheit alles zyklisch?

Mein erster historischer Kriminalroman "Die Spionin von Wien" ist unter dem Motto "Wien anno 1848" nun gelistet - und kann vorbestellt werden. Erscheinen wird er dann mit allem Pomp und Trara im September 2011. Sehr cooles Cover, oder?
Einzelheiten dazu unter  » Publikationen.


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