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Di., 17. Mai 2011
Angesichts von Rezensionen zu "Ausgetanzt" frage ich mich
wieder
einmal: Was bringt Frauen dazu, Männer in Schutz zu nehmen und
Männergewalt für verständlich zu halten? Wer
das
Nachwort gelesen hat, ist klar im Vorteil - Zitat:
Auch
in Europa ist jede fünfte Frau mindestens einmal in ihrem
Leben
mit Gewalt konfrontiert. Beziehungen und Familie stellen –
entgegen der Wunschträume – eine der
größten
Lebensgefahren für Frauen dar. Der gefährlichste
Moment im
Leben einer Frau ist … die Trennung von einem Mann und das
›letzte Gespräch‹. Vergleichen Sie dazu
die
Informationen von amnesty international beziehungsweise der
Frauenhäuser.
Klischee? Gewalt kann jede treffen: unabhängig ob sie reich
oder
arm, Muslima oder Katholikin ist oder fortgeschrittene Linke,
Atheistin, ... ob in einem tollen Managementjob oder als Putzfrau. Ich
warte auf den Aufschrei, den Gewalt gegen Frauen/in der Familie
auslösen sollte - ähnlich von Missbrauch.
Bei letzterem
wird auch nicht herum diskutiert, ob die Betroffenen denn frustriert
oder sonst was seien - dabei ist es allgemeiner Konsens, dass Gewalt zu
verurteilen ist, dass keine Gewalt ohne Antwort bleibt.
Hört auf mit dem Schweigen - was habt Ihr davon, zu
schweigen?! Damit macht Ihr Euch zu KomplizInnen.
» Amnesty Netzwerk Frauenrechte
Ein spannender Artikel fiel mir
dazu in die Hände. Zitat:
Alle, die im frauenpolitischen Sektor aktiv
arbeiten wissen, dass strukturelle
Benachteiligungen aus der bestehenden
Geschlechterhierarchie nicht
überwunden sind, sondern schlichtweg
geleugnet und perfide
dem einzelnen Mädchen/der Frau als individuelles
Problem überantwortet werden. Dieser Individualisierungsdiskurs
im Zusammenspiel mit der gesellschaftlichen Pluralisierung –„anything
goes“ – sowie der unsichtbaren und systemimmanenten
Diskriminierung von
Frauen belastet Mädchen und Frauen heute mehr denn je, denn
die
Gesellschaft verweigert ihnen so zugleich den Raum zur Thematisierung
ihres Erlebens und ihrer Wahrnehmung.
Den ganzen Artikel könnt Ihr hier lesen:
» Frauenforum Salzkammergut
Noch ein Link für Hilfestellung bei erlebter Gewalt:
» http://www.gewaltschutz.info/
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Do., 12. Mai 2011
Mittlerweile
jagt es mir Gänsehaut über den Rücken. Nein,
nicht Morde
und Totschläge, die ich so schreibe, sondern Autorinnen oder
Autoren, die ihre Worte ausradieren, unlesbar durchstreichen oder auf
dem PC nicht sichern ... Man mag mir Paranoia vorwerfen (was
ja
wieder zum Thema Kriminalpsychologie passen würde) - ich habe
im
Lauf meiner schriftstellerischen Laufbahn einige Regeln
angewöhnt:
Jeder elektronische Text und
jedes Dokument wird zumindest 1x täglich auf USB-Stick
gesichert.
Nach
Abschluss eines Buchprojekts wandern alle Daten auf eine CD, die ich
gemeinsam mit den Projektunterlagen aufbewahre.
In Druckform habe ich
ja dann auch den kompletten Text als Buch. 
Verworfene
Notizen bleiben im Notizbuch erhalten, wie sie sind - die in ein
Manuskript übernommenen werden einfach (!) mit buntem Stift
abgehakt/durchgestrichen (also quer über die Seite).
Damit
weiß ich auch auf einen Blick, was schon verwendet worden ist
und
in digitaler Form existiert. Das hilft offenbar auch dem
räumlichen Gedächtnis auf die Sprünge, wo
sich welche
Notizen befinden.
Ich schreibe gern mit
Tinte/Füllfeder, manchmal auch mit Kugelschreiber -
abgewöhnt
habe ich mir das Notizenmachen mit Bleistift: Die Zeilen
verschmieren leicht und werden damit komplett unleserlich (meine
Schrift ist für mich selbst schon manchmal schwierig zu
entziffern).
Außerdem wird immer ein
Notizbuch A5 verwendet, da so keine losen Zettel verschwinden. Notizen
auf (beispielsweise) Rechnungen klebe ich dort ein, möglichst
an
der passenden Stelle. Ja, ich habe immer nur 1 Notizbuch gleichzeitig,
in das alle Ideen wandern, was Geschichten und Romane betrifft. Ein
Notizbuch für jedes Buchprojekt wäre zu viel, passt
für
mich nicht.
:: Mi., 11.. Mai 2011
....Kleine Spielerei
mit » http:/www.wordle.net
Der Ausgangstext
stammt von » http://texteundtee.wordpress.com
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Do., 5. Mai 2011
Heute hielt ich einen auch für mich sehr inspirierenden » Schreib-Workshop
mit charmanten Schülerinnen und
Schülern,
die ein ambitioniertes Buchprojekt in Arbeit haben. Auch wenn dabei
noch einiges zu tun sein wird, konnte man dennoch schon so
einiges erkennen. Wichtig ist bei jedem Buchprojekt
eine
zündende Idee, die man zu einem roten Faden für das
künftige Buch entwickeln kann - einem Buch, das seine
Leserinnen
und Leser nicht mehr loslässt!
Aus gegebenem Anlass empfehle ich
deshalb die
tollen Möglichkeiten, sich als Schule literarische Workshops
und
Veranstaltungen von KulturKontakt Austria fördern zu lassen!
» http://www.kulturkontakt.or.at
Ich freue mich auf jeden Kontakt
und
unterstütze sehr gerne junge Menschen beim Umsetzen ihrer
Schreib-
bzw. Buchprojekte oder anderer literarischer Vorhaben.
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Di., 3. Mai 2011
Sie bewegt sich doch! Die Buchwelt nämlich. Heute bekam ich
erstens bei der Überarbeitung einer Romanidee die ersten
Szenen so
richtig zu fassen. Und zweitens ein neues Cover zugeschickt ... bald
davon mehr, wie ich hoffe. Sobald alles abgestimmt ist zwischen Verlag
und mir.
In der Zwischenzeit ein
interessanter Link-Tipp für alle, die gern in alten Zeitungen
schmökern:
»
Österr. Nationalbibliothek - Anno
(Austrian Newspapers Online)
:: Mo., 2. Mai 2011
Scheichtum Al Wappla - schon wieder da. Denn die Post hat ihre Tarife
erhöht. Und das natürlich erst vor kurzem bekannt
gegeben.
Umgetauscht wird aber nicht. Und durchschaubar ist der neue
Tarifdschungel schon gar nicht. Da bleibt nur: Elektronischer Versand.
Der wird ja zum Glück immer leichter. Oder ausweichen auf
andere
Versandoptionen. Vielleicht auch im benachbarten Ausland. Wer
weiß.
»
Blog
/ April 2011.
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Zum
Wordpress-Blog (bis Ende März 2011).
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Mein altes Blog als Buch (bis Ende
März 2011).
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