Was macht ein gutes Lektorat?

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"Biegen bis das Rückgrat bricht?", fragt Bloggerin Alice Karén und meint damit Änderungswünsche, die von außen an ihre Geschichten herangetragen werden.

Angst vor Lektorinnen und Lektoren scheint weit verbreitet zu sein unter Autorinnen und Autoren, besonders wenn sie noch am Anfang stehen und über ihr erstes Buch nachdenken. Soll ich ein Lektorat buchen?, fragen sie sich.

Was macht also ein gutes Lektorat aus?

Gute LektorInnen arbeiten mit der Stimme des Autors, der Autorin - nicht dagegen.

Gute LektorInnen arbeiten mit dem Autor, der Autorin zusammen, machen einen Text gemeinsam noch besser. Ein Experte, zB. ein Vortragsredner, hat seinen ganz besonderen Stil - der sollte auch im Buch abgebildet werden.

Lektorinnen überprüfen Inhalt und Aufbau. Sie decken Löcher in der Logik genauso beinhart ;-) auf wie unverständliche Sätze oder Wendungen.

Gute LektorInnen stellen fest, wo der Text gelungen ist - und wo noch etwas fehlt, ein Übergang zum Beispiel, oder etwas Schärfung im sprachlichen Ausdruck. Sie schlagen Kürzungen vor - oder Ergänzungen.

Gute LektorInnen lassen Fachwissen auf sich wirken und überprüfen dessen Verständlichkeit.

Nicht zuletzt geben gute LektorInnen Rückmeldung zum Stil, der sprachlichen Ausdrucksweise - und stellen fest, wo der Stil zum Thema des Sachbuchs oder der Biografie passt - oder wo nicht. Sie schlagen Verbesserungen vor, statt etwas aufzustülpen.

Und sie bleiben immer ganz nah am Text, die guten LektorInnen.

Hier sehen Sie, wem ich schon mit meinem Lektorat helfen durfte: Referenzen.

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Meine Arbeitsweise: Lektorat Texte und Tee - für Sachbuch, Biografie, Unternehmenschronik usw.

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